Programm

Inhalte, Schwerpunkte und Aufbau des dreistufigen Weiterbildungsprogramms im Überblick

Ziele

Lehrende an Hochschulen sollen unter anderem die Fähigkeit haben, lernzielorientiert zu lehren, sowie transparent und fair zu prüfen. Weitere Kompetenzen, die Lehrende in der Hochschule benötigen, sind: die konstruktive Beratung der Studierenden, die Beteiligung an der Evaluation von Lehrveranstaltungen und Studiengängen, die lernförderliche Gestaltung der jeweiligen Fachlehre und der fachbezogene oder fachübergreifende Beitrag zu innovativen Entwicklungen in Lehre und Studium. Das Weiterbildungsprogramm fördert diese Kompetenzen und baut sie weiter aus.

 

Inhalte

Das Programm gliedert sich in die Bereiche „Lehren und Lernen“, „Prüfen und Bewerten“, „Studierende beraten“, „Evaluieren“ und „Innovationen in Lehre und Studium entwickeln“. Mindestens drei dieser fünf Themenfelder sollen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern innerhalb von drei Modulen abgedeckt werden.

Die Inhalte lassen sich dabei flexibel nach den individuellen Bedürfnissen und Interessen der teilnehmenden Lehrenden gestalten, da die Veranstaltungen aller beteiligter Hochschulen im Netzwerk hochschuldidaktik nrw genutzt werden können. Die Weiterbildung fördert die Selbst- und Rollenreflexion und thematisiert die Entwicklung eines professionellen Selbstverständnisses als Lehrende/r. Wichtige Bestandteile sind außerdem Querschnittsthemen wie E-Learning (Elektronisch unterstütztes Lernen), Blended Learning (Integriertes Lernen), Diversity (Vielfaltsmanagement) und Gender Mainstreaming (Gleichstellung der Geschlechter).

 

Aufbau

Die Weiterbildung besteht aus drei aufeinander abgestimmten Modulen und schließt mit einem Gesamtzertifikat ab.

Das Programm umfasst insgesamt 200 bis 240 Arbeitseinheiten (1 AE = 45 min) und kann berufsbegleitend absolviert werden. Jedes Modul umfasst dabei 60 bis 80 Arbeitseinheiten. Um eine breite Qualifizierung in den fünf Themenfeldern
- „Lehren und Lernen“,
- „Prüfen und Bewerten“,
- „Studierende beraten“,
- „Evaluieren“ und
- „Innovationen in Lehre und Studium entwickeln“
sicherzustellen, gibt es folgende Empfehlung: Mindestens 60 AE sollten sich vorrangig im Basismodul auf „Lehren und Lernen“, mindestens 16 AE auf „Prüfen und Bewerten“ im Erweiterungsmodul und mindestens 40 AE auf ein individuelles Lehr- bzw. Entwicklungsprojekt in „Innovationen in Lehre und Studium“ beziehen. Ein Richtwert für die Dauer sind ca. zwei bis vier Jahre. Programm-Teilnehmer/innen können sich das Weiterbildungsprogramm individuell nach ihren Interessen zusammenstellen und dabei das Gesamtangebot der im Netzwerk hochschuldidaktik nrw zusammengeschlossenen Einrichtungen nutzen. Detailregelungen wie beispielsweise zum Minimalumfang der einzelnen Module oder inhaltlichen Anforderungen werden von der jeweiligen Einrichtung festgelegt. Die Veranstaltungen bestehen zum Beispiel aus Workshops, Praxisbegleitung durch Supervision, Beratung und Hospitationen sowie aus Lehrpräsentationen, eigenen Lehr- und Lernprojekten, schriftlicher Dokumentation und Reflexion.

Übrigens: Interessierte Lehrende müssen sich nicht sofort für das Weiterbildungsprogramm anmelden, sondern können sich auch erst nach dem Besuch einiger Hochschuldidaktik-Veranstaltungen für den Erwerb des Zertifikats entschließen.

© hochschuldidaktik nrw 2013
Alanus Hochschule für Kunst und GesellschaftRuhr-Universität BochumFachhochschule des Bundes für öffentliche VerwaltungTechnische Universität DortmundHeinrich Heine Universität DüsseldorfRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnUniversität Duisburg-EssenDeutsche Hochschule der PolizeiUniversität zu KölnDeutsche Sporthochschule KölnFernUniversität in HagenWestfälische Wilhelms-Universität MünsterUniversität PaderbornUniversität SiegenBergische Universität Wuppertal